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    "title": "DR Kongo: Ebola breitet sich auf weitere Gebiete aus",
    "modified_at": "2026-09-16 11:16:42",
    "published_at": "2026-09-16 11:16:00",
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    "body": "<p style=\"text-align: left\">Die DR Kongo ist derzeit mit dem gr&ouml;ssten je im Land verzeichneten Ausbruch der Ebola-Krankheit konfrontiert. Seit Mai wurden mehr als 7200 best&auml;tigte F&auml;lle und 3500 Todesf&auml;lle gemeldet, wobei die tats&auml;chliche Zahl aufgrund von L&uuml;cken in der &Uuml;berwachung und Erkennung der F&auml;lle wahrscheinlich h&ouml;her liegt. \u200b </p><p>&laquo;In Ituri, dem urspr&uuml;nglichen Epizentrum, verlangsamt sich die Ausbreitung derzeit. Doch landesweit ist die Zahl der Neuinfektionen nicht gesunken. Der Ausbruch verkleinert sich nicht, er wandert: Mit S&uuml;d-Ubangi ist nun die siebte Provinz betroffen. Nord-Kivu wiederum verzeichnet inzwischen fast die H&auml;lfte aller neu best&auml;tigten F&auml;lle, bei zugleich stark steigendem Anteil positiver Tests in den vergangenen Tagen. In den wichtigsten Einsatzzentren verzeichnen wir nach wie vor unentdeckte &Uuml;bertragungsketten. Die neuen Ausbruchsgebiete sind mangelhaft vorbereitet und haben nur geringe Kapazit&auml;ten. Das stellt ein ernstes Risiko dar&raquo;, sagt Anthony Kergosien, Nothilfekoordinator von &Auml;rzte ohne Grenzen in der DR Kongo. </p><p>&laquo;Es w&auml;re ein Fehler, anzunehmen, der Ausbruch sei unter Kontrolle, nur weil einige Ebola-Behandlungszentren weniger Patient:innen aufnehmen.&raquo; \u200b </p><p style=\"text-align: left\">Um eine m&ouml;glichst wirksame Reaktion sicherzustellen, setzt &Auml;rzte ohne Grenzen Rapid-Response-Teams ein. Diese unterst&uuml;tzen bei der fr&uuml;hzeitigen Erkennung der F&auml;lle, bei Beobachtung und Behandlung von Patient:innen, Massnahmen zur Infektionspr&auml;vention und -kontrolle, Kontaktnachverfolgung, &Uuml;berwachung sowie Einbindung der Gemeinden. </p><p>&laquo;Bei dieser Strategie geht es darum, neue Cluster fr&uuml;hzeitig zu erkennen und einzud&auml;mmen, bevor sie zu grossen Ausbr&uuml;chen heranwachsen&raquo;, erkl&auml;rt Anthony Kergosien. &laquo;In Gesundheitszonen wie Bambu, wo wir derzeit ein Rapid-Response-Team im Einsatz haben, ist das Gesundheitssystem durch chronische Finanzierungsl&uuml;cken, Personalmangel und schwache &Uuml;berweisungskapazit&auml;ten bereits stark &uuml;berlastet. Ebola bringt diese fragilen Strukturen endg&uuml;ltig an ihre Grenzen. Unsere Teams leisten unmittelbare Hilfe, um die dringendsten L&uuml;cken zu schliessen, w&auml;hrend die umfassendere Reaktion ausgeweitet wird.&raquo; </p><p style=\"text-align: left\">Die Teams von &Auml;rzte ohne Grenzen k&ouml;nnen jedoch nicht ohne Mitwirkung anderer Organisationen auf die Ausbreitung der Epidemie reagieren. Um diesen Ansatz aufrechtzuerhalten, ist eine deutliche Aufstockung der operativen Unterst&uuml;tzung durch UN-Organisationen erforderlich, einschliesslich der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es braucht ein reaktionsschnelleres und umfassenderes Engagement, das alle S&auml;ulen der Ebola-Bek&auml;mpfung st&auml;rkt &ndash; insbesondere in abgelegenen Gebieten. Eine derartige Unterst&uuml;tzung w&uuml;rde es den Teams von &Auml;rzte ohne Grenzen erm&ouml;glichen, sich auf die rasche Entsendung von Einsatzkr&auml;ften in neu entstehende Cluster zu konzentrieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass betroffene Gemeinden das gesamte f&uuml;r die Eind&auml;mmung des Ausbruchs erforderliche Leistungsspektrum erhalten. </p><div class=\"release-content-contact\" id=\"contact-83a03721-d0db-4dd0-96de-c4a0ff659752\">\n    \n    <div class=\"release-content-contact__details\">\n        <strong class=\"release-content-contact__name\">Jeremias Schnyder</strong>\n        <em class=\"release-content-contact__description\">Team Public Engagement</em>\n        <ul class=\"release-content-contact__details-list\"><li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"mailto:jeremias.schnyder@geneva.msf.org\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"jeremias.schnyder@geneva.msf.org\"><svg class=\"icon icon-paper-plane release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-paper-plane\"></use>\n            </svg>jeremias.schnyder@geneva.msf.org</a></li>\n<li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"tel:+41 44 385 94 58\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"+41 44 385 94 58\"><svg class=\"icon icon-phone release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-phone\"></use>\n            </svg>+41 44 385 94 58</a></li></ul>\n    </div>\n</div><p>&nbsp;</p>",
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