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    "title": "Somalia: Gewalt in Baidoa eskaliert \u2013 Zivilpersonen m\u00fcssen gesch\u00fctzt werden und Spit\u00e4ler zug\u00e4nglich bleiben",
    "modified_at": "2026-09-28 17:48:49",
    "published_at": "2026-09-28 17:45:00",
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    "body": "<p style=\"text-align: left\"><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen ist zutiefst besorgt &uuml;ber die Auswirkungen der eskalierenden Gewalt in Baidoa, im somalischen Bundesstaat South West. Medizinisches Personal wurde bei den Kampfhandlungen get&ouml;tet oder verletzt. Bei dem j&uuml;ngsten Vorfall wurde Berichten zufolge eine Gesundheitseinrichtung schwer besch&auml;digt und ein Krankenwagen gepl&uuml;ndert. Der Zugang der Zivilbev&ouml;lkerung zu lebenswichtiger medizinischer Versorgung ist massiv eingeschr&auml;nkt.</strong></p><p style=\"text-align: left\">Am Morgen des 28. September kam es in und um die Stadt Baidoa erneut zu schweren K&auml;mpfen. Berichten zufolge wurde dabei eine Gesundheitseinrichtung schwer besch&auml;digt und eine Person, die im Gesundheitswesen t&auml;tig war, wurde get&ouml;tet. Ein Krankenwagen wurde gepl&uuml;ndert. Zivile Wohnh&auml;user sollen ebenfalls angegriffen worden sein. Zwei medizinische Mitarbeitende, die mit den Teams von <em>&Auml;rzte ohne Grenzen</em> arbeiten, wurden ausgeraubt, eine Person wurde dabei verletzt. </p><p style=\"text-align: left\">&laquo;Innerhalb von sechs Wochen sind in Baidoa nun zum dritten Mal K&auml;mpfe ausgebrochen &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung. Es ist inakzeptabel, dass Zivilpersonen und die Gesundheitsversorgung in die Gewalt hineingezogen werden. Verletzte brauchen sofortige medizinische Hilfe. Doch viele k&ouml;nnen das Spital nicht erreichen. Ohne rechtzeitige Behandlung k&ouml;nnen viele verbluten&raquo;, sagt Elshafie Mohammed, Landesvertreter von <em>&Auml;rzte ohne Grenzen</em> in Somalia. </p><p style=\"text-align: left\">&laquo;Gesundheitseinrichtungen, medizinisches Personal und Patient:innen d&uuml;rfen niemals angegriffen werden. Wir rufen alle Konfliktparteien auf, Zivilpersonen und zivile Infrastruktur zu sch&uuml;tzen und sicherzustellen, dass Patient:innen Gesundheitseinrichtungen sicher, ohne Angst, Verz&ouml;gerung oder Behinderung erreichen k&ouml;nnen&raquo;, so Elshafie Mohammed weiter. </p><p style=\"text-align: left\">Bislang haben die medizinischen Teams von <em>&Auml;rzte ohne Grenzen</em>, die gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium im Bay Regional Hospital arbeiten, 69 von der Gewalt betroffene Patient:innen aufgenommen, darunter f&uuml;nf Kinder. Drei Personen sind verstorben. </p><p style=\"text-align: left\">Die Strassen zu den Spit&auml;ler in Baidoa sind seit Beginn der K&auml;mpfe blockiert, was den Zugang zu medizinischer Versorgung stark einschr&auml;nkt. Nur wenige Verwundete haben es seither bis zum Bay Regional Hospital geschafft. </p><p style=\"text-align: left\"><em>&Auml;rzte ohne Grenzen</em> bef&uuml;rchtet, dass viele Verwundete weiterhin keine ausreichende Behandlung bekommen, und rechnet damit, dass weitere Patient:innen im Spital eintreffen, sobald die Zugangswege wieder ge&ouml;ffnet sind. Die Unterbrechung betrifft nicht nur die Verletzten, sondern auch Menschen, die andere dringende und lebenswichtige medizinische Versorgung ben&ouml;tigen. </p><p style=\"text-align: left\">Auch am 17. August kam es in und um die Stadt Baidoa zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Teams im Bay Regional Hospital nahmen damals 94 Verwundete auf, darunter 29 Frauen und 20 Kinder, von denen f&uuml;nf j&uuml;nger als f&uuml;nf Jahre waren. Vier Personen sind verstorben, darunter eine junge Frau.</p><p style=\"text-align: left\">Am Morgen des 3. September kam es zu einer weiteren Welle bewaffneter Zusammenst&ouml;sse. Die Teams im Bay Regional Hospital nahmen 71 Verwundete auf, darunter 15 Frauen und 12 Kinder. Eine Person ist verstorben. \u200b </p><p style=\"text-align: left\"><em>&Auml;rzte ohne Grenzen</em> fordert alle Konfliktparteien dringend auf, die Regeln des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts einzuhalten und Zivilpersonen, Patient:innen, medizinisches Personal sowie medizinische Einrichtungen zu sch&uuml;tzen. </p><p style=\"text-align: left\">&nbsp;</p><p style=\"text-align: left\"><em>Im Bay Regional Hospital arbeitet &Auml;rzte ohne Grenzen mit dem Gesundheitsministerium zusammen und unterst&uuml;tzt die Notaufnahme sowie die Abteilungen f&uuml;r Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Ern&auml;hrung und die Ambulanz.</em> </p><div class=\"release-content-contact\" id=\"contact-ba9018ab-fe32-4b63-a864-2a944b1ce56e\">\n    \n    <div class=\"release-content-contact__details\">\n        <strong class=\"release-content-contact__name\">Jeremias Schnyder</strong>\n        <em class=\"release-content-contact__description\">Team Public Engagement</em>\n        <ul class=\"release-content-contact__details-list\"><li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"mailto:jeremias.schnyder@geneva.msf.org\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"jeremias.schnyder@geneva.msf.org\"><svg class=\"icon icon-paper-plane release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-paper-plane\"></use>\n            </svg>jeremias.schnyder@geneva.msf.org</a></li>\n<li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"tel:+41 44 385 94 58\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"+41 44 385 94 58\"><svg class=\"icon icon-phone release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-phone\"></use>\n            </svg>+41 44 385 94 58</a></li></ul>\n    </div>\n</div><p>&nbsp;</p>",
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