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    "title": "World Cancer Congress: Krebsprogramme f\u00fcr Frauen in humanit\u00e4ren Krisen",
    "modified_at": "2026-09-23 08:30:01",
    "published_at": "2026-09-23 08:30:00",
    "url": "https://msf-switzerland.prezly.com/world-cancer-congress-krebsprogramme-fur-frauen-in-humanitaren-krisen",
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    "slug": "world-cancer-congress-krebsprogramme-fur-frauen-in-humanitaren-krisen",
    "body": "<p style=\"text-align: left\"><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen stellt beim World Cancer Congress in Hongkong die Erfahrungswerte aus Krebsprogrammen in Mali und Malawi vor. Diese Angebote k&ouml;nnen in Krisenregionen erfolgreich sein. Daf&uuml;r sind jedoch Massnahmen n&ouml;tig, die H&uuml;rden beim Zugang zu Pr&auml;vention, rechtzeitiger Diagnose und angemessener Behandlung von Krebs abbauen.</strong></p><p style=\"text-align: left\">Krebserkrankungen entwickeln sich in vielen L&auml;ndern, in denen &Auml;rzte ohne Grenzen t&auml;tig ist, zu einer wachsenden Gefahr f&uuml;r die Gesundheit der Menschen. Frauen sind &uuml;berproportional stark betroffen. Etwa 80 Prozent der weltweiten Todesf&auml;lle durch Brust- und Geb&auml;rmutterhalskrebs entfallen auf L&auml;nder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Expert:innen gehen davon aus, dass die Zahl der Krebsf&auml;lle in diesen L&auml;ndern bis 2050 um 150 Prozent steigen wird. \u200b </p><p>&laquo;Vor zehn Jahren, w&auml;hrend der Syrien-Krise, waren wir nicht ausreichend ausger&uuml;stet, um die gesundheitlichen Bed&uuml;rfnisse vertriebener Menschen zu decken, deren Behandlung nicht&uuml;bertragbarer Krankheiten &ndash; darunter Krebs &ndash; durch den Konflikt abrupt unterbrochen worden war&raquo;, sagt Claire Rieux, medizinische Direktorin von &Auml;rzte ohne Grenzen. &laquo;Heute bieten unsere Teams in mehreren L&auml;ndern Krebsversorgung an &ndash; vom Screening &uuml;ber die Behandlung bis zur Palliativversorgung. Im Kampf gegen Krebs arbeiten wir mit Gesundheitsministerien, engagierten Fachkr&auml;ften und Gemeinden zusammen. Wir wollen weiter dazulernen und zu mehr Gerechtigkeit in diesem Bereich beitragen.&raquo; </p><p style=\"text-align: left\"><strong>Mali: Fortschritte trotz schwieriger Ressourcenlage</strong> <br>\u200bIn Mali wurden zwischen 2021 und 2025 mehr als 2300 Frauen mit Brust- oder Geb&auml;rmutterhalskrebs behandelt, im Rahmen eines Programms, das &Auml;rzte ohne Grenzen gemeinsam mit Partnerorganisationen in Bamako durchf&uuml;hrt. \u200b </p><p style=\"text-align: left\">Eine retrospektive Studie zu den Behandlungsergebnissen von Frauen, die zwischen 2019 und 2022 von &Auml;rzte ohne Grenzen und dem malischen Gesundheitsministerium betreut wurden, belegt konkrete Fortschritte; trotz erschwertem Zugang zu Strahlentherapie, Sicherheitsproblemen im Land und zahlreichen weiteren Hindernissen. </p><p style=\"text-align: left\">Nur ein Viertel der Patientinnen wurde in einem fr&uuml;hen Krankheitsstadium diagnostiziert. Dieser Anteil verbesserte sich im Laufe der Zeit aber stetig &ndash; bei Frauen mit Geb&auml;rmutterhalskrebs verdoppelte er sich zwischen 2019 (14 Prozent) und 2022 (28 Prozent). Die retrospektive Studie ergab zudem eine &Uuml;berlebensrate von 91 Prozent nach einem Jahr und 72 Prozent nach drei Jahren bei Frauen mit Brustkrebs. Diese Werte sind vielversprechend, sollten jedoch mit Vorsicht betrachtet werden; ein hoher Anteil der Patientinnen (30 Prozent) konnte im Studienverlauf nicht mehr nachverfolgt werden. </p><p style=\"text-align: left\"><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen fordert besseren Zugang zu Arzneimitteln gegen Krebs</strong> Die Ergebnisse der Arbeit von &Auml;rzte ohne Grenzen zeigen: Diagnose, Pr&auml;vention und Behandlung von Krebs sind selbst in fragilen und humanit&auml;ren Kontexten m&ouml;glich, wenn die Menschen Zugang zu einer koordinierten und angemessenen Versorgung haben. Hohe Preise, Medikamentenknappheit, eine begrenzte Anzahl an Fachkr&auml;ften sowie schwache Lieferketten und Beschaffungssysteme verhindern jedoch weiterhin, dass Menschen mit einer Krebsdiagnose Zugang zu Behandlungen erhalten. </p><p style=\"text-align: left\">&laquo;Zu oft wird Menschen mit Krebs der Zugang zu Behandlung und Versorgung verwehrt &ndash; nicht, weil es keine wirksamen Mittel g&auml;be, sondern weil sie unerschwinglich oder nicht verf&uuml;gbar sind, wenn sie gebraucht werden, oder f&uuml;r ressourcenarme Umgebungen und L&auml;nder nicht geeignet sind. Es ist an der Zeit, dass L&auml;nder und Geldgeber:innen den politischen Willen zeigen, diese L&uuml;cken zu schliessen &ndash; durch Investitionen in die Krebsversorgung und indem sie sicherstellen, dass lebensrettende Diagnostik und Behandlungen f&uuml;r Menschen in ressourcenarmen und humanit&auml;ren Krisenkontexten erschwinglich, anpassbar und verf&uuml;gbar sind&raquo;, sagt Zarak Jan, Beraterin im Bereich Zugang zu Medikamenten bei &Auml;rzte ohne Grenzen. </p><p style=\"text-align: left\">&nbsp;</p><p style=\"text-align: left\"><strong>&Auml;rzte ohne Grenzen wird am Freitag, 25. September 2026, in zwei Sessions des World Cancer Congress vertreten sein: \u200b </strong></p><p style=\"text-align: left\">1. Cancer care in humanitarian crises: from neglect to action (<a href=\"https://events.uicc.org/widget/event/world-cancer-congress-2026/planning/UGxhbm5pbmdfNDU3MjE2OQ==\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>https://events.uicc.org/widget/event/world-cancer-congress-2026/planning/UGxhbm5pbmdfNDU3MjE2OQ==</u></a>) </p><p style=\"text-align: left\">2. Making cancer care possible: sharing experiences from MSF in humanitarian and low-resource settings (<a href=\"https://events.uicc.org/widget/event/world-cancer-congress-2026/planning/UGxhbm5pbmdfNDU4ODQ0Nw==\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>https://events.uicc.org/widget/event/world-cancer-congress-2026/planning/UGxhbm5pbmdfNDU4ODQ0Nw==</u></a>). </p><p style=\"text-align: left\">&nbsp;</p><p style=\"text-align: left\"><strong>Hinweise f&uuml;r Redaktionen:</strong> <br>\u200bIn den vergangenen f&uuml;nf Jahren hat &Auml;rzte ohne Grenzen<em> </em>Hilfsprogramme gegen Krebs in L&auml;ndern wie Malawi, Mali, Papua-Neuguinea, der Ukraine, Kirgisistan und Eswatini entwickelt und unterst&uuml;tzt. \u200b </p><div class=\"release-content-contact\" id=\"contact-8a91131a-caf1-4ba8-a023-71184fa7f8a1\">\n    \n    <div class=\"release-content-contact__details\">\n        <strong class=\"release-content-contact__name\">Yvonne Eckert</strong>\n        <em class=\"release-content-contact__description\">Press Officer, M&eacute;decins Sans Fronti&egrave;res (MSF)</em>\n        <ul class=\"release-content-contact__details-list\"><li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"mailto:yvonne.eckert@geneva.msf.org\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"yvonne.eckert@geneva.msf.org\"><svg class=\"icon icon-paper-plane release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-paper-plane\"></use>\n            </svg>yvonne.eckert@geneva.msf.org</a></li>\n<li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"tel:+41 044 385 94 31\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"+41 044 385 94 31\"><svg class=\"icon icon-phone release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-phone\"></use>\n            </svg>+41 044 385 94 31</a></li></ul>\n    </div>\n</div><p>&nbsp;</p>",
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