VERSCHOBEN: Ärzte ohne Grenzen und Magnum: 50 Jahre im Einsatz

VERSCHOBEN: Ärzte ohne Grenzen und Magnum: 50 Jahre im Einsatz

Aufgrund der aktuellen Lageeinschätzung des Bundesamtes für Gesundheit und der zirkulierenden Omikron-Variante des Coronavirus wird die Fotoausstellung von Ärzte ohne Grenzen verschoben. Statt im Januar findet die Ausstellung voraussichtlich vom 5. bis 29. Mai in der Photobastei Zürich statt.

Seit 50 Jahren ist Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) in Krisengebieten unterwegs, um Menschen in Not zu helfen. Eine Fotoausstellung in der Photobastei in Zürich dokumentiert die Geschichte der Hilfsorganisation und führt die Besucher:innen durch die humanitären Krisen eines halben Jahrhunderts.

MSF leistet dort medizinische Hilfe, wo Menschenleben bedroht sind. Gründe für die Einsätze sind vor allem bewaffnete Konflikte, aber auch Epidemien, Pandemien und Naturkatastrophen oder die Ausgrenzung aus dem Gesundheitswesen. Mit der medizinischen Arbeit untrennbar verbunden ist seit der Gründung von MSF auch die Berichterstattung. Immer wieder hat die Hilfsorganisation öffentlich das Wort ergriffen, um auf nicht beachtete Krisen oder Machtmissbräuche aufmerksam zu machen.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens stellt MSF vom 5. bis zum 29. Mai in der Photobastei in Zürich Fotografien der renommierten Agentur Magnum aus. Das Herzstück der Ausstellung sind die Bilder von sieben Fotograf:innen, die aktuelle Krisensituationen beleuchten – Gebiete in Ländern wie Honduras, Griechenland oder der Demokratischen Republik Kongo, in denen MSF derzeit im Einsatz ist.

Ergänzt wird die Reihe durch eine Auswahl an Fotografien aus dem Fotoarchiv von Magnum. Die Bilder dokumentieren die humanitären Krisen, die die Welt von 1971 bis heute heimgesucht haben: so zum Beispiel Szenen aus Afghanistan und dem Libanon, der Völkermord in Ruanda, das Massaker von Srebrenica, das Erdbeben in Haiti, das Drama der fliehenden Migrant:innen und das Sterben im Mittelmeer.

«Die Magnum-Fotograf:innen haben die schwierigen Kontexte, in denen wir tätig sind, fotografisch festgehalten. Diese Ausstellung zeugt von dem Engagement, das uns seit jeher verbindet: Die Aufmerksamkeit auf jene Menschen zu lenken, die viel zu oft von der Öffentlichkeit vergessen werden», sagt Camille Gomes, Projektleiter von MSF.

Die Fotografien zeigen aber auch, wie sich die medizinische Nothilfe im Laufe der Zeit verändert hat, welchen Herausforderungen sich diese damals wie heute stellen muss – und was die Organisation MSF in einem halben Jahrhundert bewirken konnte.

Die ursprünglich auf Januar angesetzte Fotoausstellung wurde aufgrund der Omikron-Variante des Coronavirus verschoben und wird neu vom 5. bis zum 29. Mai 2022 in der Photobastei in Zürich zu sehen sein. Mehr Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: http://www.photobastei.ch/exhibition-details/580

Kontakt
Anna Bertschy Team Media/Events, Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF)
Anna Bertschy Team Media/Events, Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF)
Über Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF)

MSF ist eine unabhängige medizinische Hilfsorganisation. MSF hilft Menschen in Not, Opfern von Naturkatastrophen sowie von bewaffneten Konflikten - ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiösen oder politischen Überzeugung oder ihres Geschlechts.


1999 erhielt MSF den Friedensnobelpreis.

Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF)
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8004 Zürich