Südsudan: Pressebriefing zu eskalierender Gewalt - Hunderttausende benötigen dringend Hilfe
2025 war das gewalttätigste Jahr im Südsudan seit dem Friedensabkommen von 2018 – und die Gewalt setzt sich weiter fort. Die Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und oppositionellen Gruppen eskalieren – mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung. Hunderttausende haben keinen Zugang zu lebensrettender medizinischer Versorgung, auch weil Lieferungen blockiert und Gesundheitseinrichtungen wiederholt angegriffen wurden. Elf Mal wurden vergangenes Jahr auch Einrichtungen von Ärzte ohne Grenzen zum Ziel von Angriffen.
In einem englischsprachigen Pressebriefing informieren wir über die aktuelle humanitäre Lage und den dringenden Handlungsbedarf durch die internationale Gemeinschaft.
Während die Menschen im Land auf schnelle Hilfe angewiesen sind, werden internationale Hilfsgelder immer weiter gestrichen. Allein im Gesundheitswesen hängen mehr als 80 Prozent der wichtigsten Dienstleistungen von internationalen Mitteln ab.
Datum/Zeit: Dienstag, 17. Februar 2026, 14:00 Uhr MEZ
Sprache: Englisch
Panel:
- Vittorio Oppizzi, Programmverantwortlicher für den Südsudan
- Sabrina Sharmin, stellvertretende Programmverantwortliche für den Südsudan
- Zakaria Mwatia, Landeskoordinator im Südsudan
- Helen Richards, politische Referentin für humanitäre Angelegenheiten
Einwahl ins Pressebriefing: https://teams.microsoft.com/meet/34843858135392?p=CSxEw3yORvcoFp5I4Y
Weitere Informationen:
- Bericht von Ärzte ohne Grenzen: Left behind in crisis
- Fotojournalistische Reportage: Vergessen im Niemandsland: die humanitäre Notlage im Südsudan (Februar 2026)
- Pressemitteilung Südsudan: Regierung verhindert Zugang zu humanitärer Hilfe (3.2.2026)
Yvonne Eckert